Die Zwitschermaschine wurde 2013 von Stephan Kruhl gegründet und wird vom Kulturpark 3000 e.V. und Second Collective e.V. unterstützt. Ziel der Galerie ist es, Kunstwerke auszustellen, die sich mit der Besetzung von öffentlichem Raum, Stadtraum und Architektur beschäftigen. „Einen Tag lang für immer“ ist die zweite Ausstellung, die Denis Leo Hegic und Michelle Houston in der Galerie kuratiert haben, nach der Einzelausstellung „ZIMMERFREIheit“ von Carolina Amaya, wo ein Liebeshotel den Kunstmarkt traf, mit Berlins verrücktestem Hotelzimmer, einer Kunstausstellung bei Tag und einem buchbaren Hotelzimmer bei Nacht.

www.zwitschermaschine-berlin.de

Programm

Ein Tag lang für immer

06.09.-12.09. // 12-20 Uhr
Berlin Art Society presents:
“Einen Tag lang für immer”: Ein Photograph, eine Schriftstellerin und ein Kalligraph kommen unter der Leitung des mutigsten Berliner Kuratorenpaares Denis Leo Hegic und Michelle Houston in einer kollaborativen Ausstellung zusammen. “Einen Tag lang für immer” fängt am 16ten August und endet am 12ten September 2018 in der Berliner Galerie Zwitschermaschine.

Manfred Weber ist der Photograph. Auch ein Flaneur. Mit seiner Kamera fängt er Flüchtigkeiten des Berliner Strassenlebens ein. Seine beiden photographischen Arbeiten waren der inspirative Ausgangspunkt der Storyteller-Ausstellung und der Auslöser der kreativen Kettenreaktion. Zwei Photos von Manfred landeten in den Händen von Nora Linnemann.

Nora Linnemann ist die Schriftstellerin. Ihre Sprache ist scharf, fetzig, präzise und schnell. Inspiriert von den beiden Photographien von Weber schrieb Linnemann die Kurzgeschichte „Einen Tag lang für immer“.

Parisurteil ist der Kalligraph. Er nahm die Geschichte von Linnemann und schrieb sie in Bildern im gesamten Ausstellungsraum nieder. Auf dem Boden, den Wänden und der Decke – einschließlich der beiden Photographien von Weber.

Weber, Linnemann und Parisurteil schufen so zusammen ein Gesamtkunstwerk, welches sowohl Photo, als auch Kurzgeschichte und Kalligraphie ist. Sie verwandelten Bild in Wort. Und Worte wiederum in Bilder. Ein wahres künstlerisches Perpetuum Mobile.

Das Kuratorenpaar der Ausstellung, Denis Leo Hegic und Michelle Houston, erzählen so die Geschichte der Verwandlung und der Rückverwandlung vom Bild zum Wort. Ein Ausstellung die mehr als tausend Worte sagt.

Sie: eine ehemalige Agentin von Christie’s, Victoria & Albert Museum und Sir John Soanes Museum, die mit Schirm, Scharm und Queen‘s English die Berliner Kunstzene im Sturm eingenommen hat.

Er: der Namensgeber der Berliner Urban Art Bewegung „Wandelism“ und Kurator der Monumenta in Leipzig und des Neuen Museums für zeitgenössiche Kunst in Taipei.

Presented by:

Berlin Art Society