Der Kultur-Späti ist eine Galerie, die sich der Urban Art verschrieben hat und von Graffiti bis Street Art das ganze zeitgenössische Spektrum der Kunstrichtung repräsentiert. Bewusst deckt sie auch die Schnittstellen zu Pop Art und zur Fine Art ab. Der Showroom der Galerie lädt bewusst zum Verweilen und der Beschäftigung mit der Kunst ein und ähnelt eher einer Lounge, als einer typischen Galerie. Gelegen in dem jungen pulsierendem Kiez in Berlin-Friedrichshain, ist sie nach kürzester Zeit, vom Kulturmagazin 21 – einer Kultusrendung der Deutschen Welle – zu einem der Spots des Berliner Kultursommers 2018 ernannt worden. Sein Besitzer, Thomas Töpfer, versteht sich eher als Aufklärer und Berater in dieser Kunstrichtung, da er als ehemaliger Zahnarzt und langjähriger Sammler sowohl über internationale Kontakte zu Künstlern als auch beratend beim Aufbau entsprechender Sammlungen tätig ist.

Website

Programm

„Father and sons of BANKSY“

8.09 bis 12.09

Die Ausstellung „Father and sons of BANKSY“ zeigt Werke von Banksy, der Street Art Ikone, von Blek le Rat, dem Gottvater der Schablonenkunst, auf den sich Banksy beruft und sagt: „Alles was ich machte, tat Blek le Rat auch, nur 10 Jahre früher“. Weiterhin werden Werke junger aufstrebender, internationaler Street Art Künstler gezeigt : Gera1, Bustart und Robin Abramovic aka Bambsy, deren erfolgreicher Weg vorgezeichnet ist, da sie in Qualität, früh internationalen Ansprüchen genügen.

Vernissage 08.09 // 18:00-22:00

Laufzeit: 08.09 bis 12.09
Öffnungszeiten: täglich 12:00-20:00

Robin Abramovic

Österreichischer Künstler der in seiner Heimat als die Antwort auf Banksy gilt. Robin ist seit Jahren international tätig und lebt und arbeitet mittlerweile in London. Seine urbanen Arbeiten setzen sich oft mit gesellschaftskritischen Themen auseinander, wobei sein gesamtes Spektrum aber jegliche Disziplinen von urbaner Kunst abdeckt. Großformatige Murals, Schablonenkunst, freche Sprüche auf Häuserwänden und urbane Lichtprojektionen lassen sich in seinen Projekten wiederfinden. Robin sieht sich selbst als Universalgenie, liebt es seine Grenzen auszutesten und sie zu überschreiten, um dadurch wachsen zu können. Er war, dank seiner gesellschaftsverändernden Kunst, der erste Street Artist in Österreich, der auf denkmalgeschützten Kirchen malen durfte und im Moment befasst er sich mit Porträtmalerei sowie Installationen im öffentlichen Raum.

BAMBSY

Ein fiktionaler Charakter, welcher am besten mit „The Lisa Simpson of Street Art“ erklärt werden kann. Bambsy hat im Laufe der letzten 5 Jahre durch ihre humoristische Straßenkunst eine große und treue Fangemeinde aufgebaut. Ihre Kunst hat sich zum Ziel gesetzt auf die Situation von Straßenkindern, sowie auf wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen aufmerksam zu machen. Bambsy wechselt daher oft zwischen bekannten Popkulturelementen und sozial kritischen Motiven hin und her, um damit ihr Publikum zu bewegen. Der Künstler Robin Abramovic, welcher hinter dem Projekt steht, vertritt die Meinung, dass dem Publikum die Realität eher durch einen fiktionalen Charakter, wie den eines kleinen Rehes zugänglich bzw. begreifbar gemacht werden kann, als durch einen echten Menschen. Der Erfolg gibt ihm Recht und Bambsy erobert mit ihrer offenen und frechen Art ein Herz nach dem anderen um ihre Botschaften zu verbreiten… und vor Disney haben die beiden keine Angst!