Die BrotfabrikGalerie ist in den 90er Jahren mit der Präsentation ost- und mitteleuropäischen Autorenfotografie bekannt geworden. Im Jahr 2011 wurde das kuratorische Programm in andere Medien erweitert – Skulptur, Malerei, Konzeptkunst und Rauminstallationen. Ausgestellt werden, in 8 – 9 Ausstellungen pro Jahr, überwiegend jüngere Vertreter der zeitgenössischen Kunst, die verschiedene Richtungen vertreten und innovative Experimente auf diesem Feld wagen. Das Nebeneinander etablierter und unbekannter Positionen ist Bestandteil des kuratorischen Konzeptes, das in dieser Konstellation auch konzeptionelle Herangehensweisen der zeitgenössischen Kunst zeigen will.

Insgesamt liegt das Besondere im Konzept auf drei Programmsträngen, die konsequent und kontinuierlich verfolgt werden: in der Fokussierung auf die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich brisanten Themen in der Fotografie, dem inklusiven und interdisziplinären Diskurs und im Bemühen, den Freiraum für formal-ästhetische Experimente abseits kommerzieller Interessen zu schärfen.

www.brotfabrik-berlin.de

Programm

Think & Destroy

06. – 09.09.

Street Art in der BrotfabrikGalerie: In seiner ersten Soloausstellung „Think & Destroy“ werden die Motive, mit denen Negative Vibes die Straßen Berlins seit Jahren prägt, in den Galerieräumen im neuen Kontext präsentiert. Diese Bilderwelt ist zum einen von religiöser Motivik geprägt, zum anderen spürbar beeinflusst von Inspirationen durch klassische Filmposter, etwa für Genrefilme wie Horror und Gialli; die Menschen aber, die diese Welt bevölkern, stehen stets in enger Beziehung zum Künstler selbst.

täglich: 12 – 20 Uhr

Finissage: 9. September 2018
19 uhr Eintritt frei

Sie werden von ihm in bestimmten, unwiederbringlichen Momenten fotografiert; diese Bilder dienen dann als Grundlage für seine Stencils. Den Menschen und ihrem Blick auf sich selbst, der Art, wie sie sich in der Welt sehen, in der Erstellung seines Bildes nachzuspüren: Das bestimmt für Negative Vibes den Entstehungsprozess seiner Kunst. Ungewohnte Bildträger wie Metall und Beton entreißen ihn der Vergänglichkeit der Straße und fordern den Blick des Betrachters auf neue Weise heraus.

Artist:

Negative Vibes